Erde

Die Erde ist ein sehr spezieller Planet. Sie ist der einzige Planet im Sonnensystem, auf dessen Oberfläche sich viel flüssiges Wasser befindet. Und auf keinem anderen Himmelskörper im Universum wurden bisher Lebewesen entdeckt.

Arbeitsmittel

Allgemeines

Die Erde, unser Heimatplanet, ist von der Sonne aus gesehen der dritte Planet. Mit einem Durchmesser von 12 700 km ist sie der größte der vier Gesteinsplaneten.

Dreh- und zoombare Ansicht der Erde (NASA)


Das Wasser ist die Grundlage für das Leben auf der Erde. Ungefähr 70% der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Die ersten Astronauten, die die Erde vom Weltall aus sahen, waren von ihrer Farbe und Schönheit begeistert. Sie gaben ihr den Namen 'Blauer Planet'.

Umlaufbahn

Bis zum 16. Jahrhundert glaubten die Menschen, dass sich die Erde im Mittelpunkt des Universums befindet, ohne sich dabei selbst zu bewegen, und dass die Sonne sowie alle anderen Himmelskörper um die Erde kreisen. So sahen sie es schließlich jeden Tag mit ihren eigenen Augen.

Heute wissen wir, dass diese Vorstellung falsch war. In Wirklichkeit ist genau das Gegenteil der Fall: Die Erde steht nicht im Mittelpunkt des Universums und sie bewegt sich auch selbst, und zwar in doppelter Weise:

  • Sie umrundet die Sonne (Revolution)
  • Sie dreht sich um die eigene Achse (Rotation)

Die Erde umrundet die Sonne in 365 Tagen, 5 Stunden und 49 Minuten auf einer elliptischen Bahn. Sie ist dabei durchschnittlich 150 Mio. km von der Sonne entfernt.

Grafische Darstellung der Distanze zur Sonne

Schaltjahr
In unserem Kalnder hat ein normales Jahr genau 365 Tage. Das ist um fast 6 Stunden weniger als die tatsächliche Umlaufzeit der Erde um die Sonne. Nach 4 Jahren sind es dann schon fast 24 Stunden weniger, also ungefähr ein Tag. Deshalb wird alle 4 Jahre ein zusätzlicher Tag – der 29. Februar – eingeschoben. Ein solches Jahr wird Schaltjahr genannt.

Eigenrotation

Grafische Darstellung der Erdachse
Drehachse der Erde

Warum gibt es Tag und Nacht?

Die Erde dreht sich in 24 Stunden einmal um ihre eigene Achse. Eine Hälfte der Erde ist dabei immer zur Sonne gerichtet. Hier ist es Tag. Die andere Hälfte liegt im Schatten. Hier ist es Nacht.

Warum gibt es Jahreszeiten?

Manche Menschen glauben, dass es im Winter deshalb kälter ist als im Sommer, weil die Erde im Winter weiter von der Sonne entfernt ist. Das ist aber falsch. In Wirklichkeit ist es deshalb im Winter kälter als im Sommer, weil die Erde „schief“ steht: Der Nordpol ist nicht genau „oben“ und der Südpol ist nicht genau „unten“. Diese Schiefstellung nennt man die Neigung der Drehachse. Und zwar ist die Drehachse der Erde um ca. 23° geneigt.

Die Neigung der Drehachse bewirkt, dass einmal die Nordhalbkugel und einmal die Südhalbkugel stärker vom Sonnenlicht beschienen wird. Deshalb ist es auf der Nordhalbkugel Winter, wenn es auf der Südhalbkugel Sommer ist.

Erde = 1
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