Vom Jungen zum Mann

Während der Kindheit verändern sich die Geschlechtsorgane nur wenig. Erst in der Pubertät entwickelt sich ihre Funktion als Fortpflanzungsorgan. Die äußeren Geschlechtsorgane, der Hodensack (mit den darin liegenden Hoden) und das Glied, wachsen. Die Produktion der Samenzellen beginnt und es kommt zum ersten Samenerguss.

Arbeitsmittel

Bau und Funktion der männlichen Geschlechtsorgane

Die Keimdrüsen des Mannes, die Hoden, befinden sich im Hodensack. In den Hoden werden die Samenzellen (Spermien) gebildet und in den Nebenhoden gespeichert. Der linke Hoden liegt meist etwas tiefer als der rechte. Dadurch sind die Hoden besser gegeneinander verschiebbar. Die Temperatur im Hodensack ist etwas geringer als die Körpertemperatur, weil sich die Hoden nicht im Körperinneren befinden. Diese Bedingungen sind optimal für die Entwicklung der Samenzellen.

Illustration eines Spermiums in weiß auf rotem Hintergrund. Eine Samenzelle besteht aus einem runden Kopf und einem dünnen Schwänzchen.
Samenzelle (Spermium)

Der Samenleiter ist die Verbindung der Nebenhoden mit der Harn-Samen-Röhre. Von speziellen Drüsen (wie der Vorsteherdrüse, auch Prostata genannt) wird eine milchige Flüssigkeit in die Harn-Samen-Röhre geleitet. Das Sperma (Samenflüssigkeit), bestehend aus der milchigen Flüssigkeit und Samenzellen, wird über die Harn-Samen-Röhre entlang des Glieds aus dem Körper transportiert. Bestimmte Bestandteile des Spermas machen die Samenzellen beweglich und ermöglichen, dass die Spermien auch außerhalb des männlichen Körpers einige Zeit intakt bleiben.

    Abb. 2

    Betrachte die Abbildung zu den männlichen Geschlechtsorganen genau! Die Vorsteherdrüse ist an der Produktion des Spermas beteiligt. In der Abbildung sind zwei weitere Drüsen dargestellt, die ebenfalls zur Herstellung des Spermas beitragen. Wie heißen sie?

    Bei sexueller Erregung kommt es zur Erektion. Dabei versteift sich das Glied, es wird größer und richtet sich auf, da vermehrt Blut in die Schwellkörper fließt. Beim Geschlechtsverkehr dringt der Mann mit dem versteiften Glied in die Scheide der Frau ein. Durch Zusammenziehen der Samenleiter und der Harn-Samen-Röhre werden die Samenzellen und anschließend das Sperma weitergeleitet. Beim Samenerguss (Ejakulation) wird das Sperma aus der Harn-Samen-Röhre herausgeschleudert. Der Samenerguss geht beim Mann mit einem Orgasmus einher. Dieser wird auch als Höhepunkt bezeichnet und ist mit großem Lustempfinden, und damit einhergehend mit einem wohltuenden Gefühl, verbunden. In der Pubertät, normalerweise zwischen dem 11. und 15. Lebensjahr, kommt es zum ersten Samenerguss. Dieser tritt häufig in der Nacht im Schlaf auf und wird am nächsten Morgen durch Flecken auf der Kleidung oder der Bettwäsche bemerkt. Das ist ein natürlicher Vorgang und ein Zeichen dafür, dass sich dein Körper normal entwickelt. Daher gibt es keinen Grund, sich dafür zu schämen.

    Eichel und Vorhaut

    Die Verdickung am Ende des Penis wird als Eichel bezeichnet. In der Eichel liegen viele Nervenenden, daher ist sie besonders berührungsempfindlich. Die Vorhaut umgibt die Eichel und kann hinter diese zurückgeschoben werden. Zwischen der Vorhaut und der Eichel können sich Talg und Hautreste ansammeln. Diese können, wenn man sie nicht regelmäßig entfernt, zu unangenehmem Geruch und Entzündungen führen. Daher ist es ganz wichtig, dass auch dieser Bereich bei der täglichen Körperpflege berücksichtigt wird. Dazu ist es ratsam, die Vorhaut bei der Reinigung vorsichtig zurück zu ziehen.

    In manchen Kulturen und Religionen wird die Vorhaut durch den Vorgang der Beschneidung entfernt. Auch aus medizinischen Gründen wird manchmal eine Beschneidung durchgeführt, beispielsweise wenn eine Vorhautverengung vorliegt, die mit anderen Maßnahmen nicht behandelt werden kann.

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