Merkmale der Raubtiere

Das besondere Merkmal der Raubtiere ist das Raubtiergebiss mit Fang- und Reißzähnen zum Fangen, Festhalten und Töten der Beute. Raubtiere fressen hauptsächlich Fleisch, oft aber zusätzlich auch pflanzliche Nahrung.

Arbeitsmittel

Überblick

Das weltweit kleinste Raubtier ist das auch in Mitteleuropa heimische Mauswiesel und das größte der in der Antarktis lebende Südliche Seeelefant.

Mauswiesel
Mauswiesel
Seeelefant
Seeelefant

In Österreich lebende Raubtiere zählen zu den Familien der Hunde, Bären, Marder und Katzen.

Heimische Raubtiere sind aufgeteilt in Katzenartige wie zum Beispiel Wildkatze und Hundeartige wie Wolf, Fuchs, Braunbär, und Marder
Systematische Übersicht der in Österreich heimischen Raubtiere

Raubtiere jagen meist Wirbeltiere. Sie fressen aber auch pflanzliche Nahrung. Abhängig von der Zusammensetzung der Nahrung zählen viele Raubtiere zu den Fleischfressern (z. B. Löwen), andere zu den Allesfressern (z. B. Bären), wenige sind sogar Pflanzenfresser (z. B. der in China heimische Große Panda).

Ein Löwe kaut an einem Stück Fleisch.
Der Löwe ist ein Fleischfresser.
Ein Braunbär hat einen Fisch gefangen.
Der Braunbär ist ein Allesfresser.
Ein Großer Panda kaut an Bambus.
Der Große Panda ist ein Pflanzenfresser.

Das Raubtiergebiss

Das Raubtiergebiss zeichnet die Raubtiere aus. Am Gebiss des Wolfs kann man die spezialisierten Zähne erkennen. Ihre Form gibt einen Hinweis auf ihre Funktion. Mit den Schneidezähnen schabt der Wolf Fleisch von den Knochen. Mit den langen, dolchartigen Eckzähnen (Fangzähne) kann er seine Beute festhalten und töten. Die Vormahlzähne und die vorderen Mahlzähne haben scharfe Kanten. Damit können Wölfe Knochen knacken, Fleisch von den Knochen reißen und Fleisch zerkleinern. Die besonders großen, spitzen Reißzähne im Ober- und Unterkiefer bilden eine sogenannte Brechschere, mit der Raubtiere stark zubeißen und Nahrung in kleine Stücken abtrennen können. So wird die Verdauung der Nahrung erleichtert. Mit den hinteren Mahlzähne, die flache, breite Kronen haben, können Wölfe zum Beispiel pflanzliche Nahrung abreißen und zerquetschen.

Ziehe die Farben auf die entsprechenden Zähne!

Der Große Panda ist auch ein Raubtier, ernährt sich aber fast ausschließlich von Bambus.

Schädelskelett des Großen Pandas
Schädelskelett des Großen Pandas

Das Skelett

Vergleicht man das Skelett des Menschen mit dem eines Wolfs, so kann man den gemeinsamen Grundbauplan erkennen. Auch das Skelett des Wolfs ist in Schädel, Schultergürtel, Rumpfskelett, Beckengürtel und Gliedmaßen gegliedert.

    Abb. 8

    Der Wolf hat 4 Zehen an jeder Pfote. An Hand- und Fußskelett erkennt man, dass der Wolf nur mit den Finger- und Zehenknochen den Boden berührt. Der Wolf zählt daher, wie alle anderen Hunde und auch Katzen, zu den Zehengängern. Aber nicht alle Raubtiere sind Zehengänger. Bären beispielsweise sind, wie der Mensch, Sohlengänger, da sie mit dem ganzen Fuß den Boden berühren.

    Die Pfoten (Tatzen)

    In Ruhestellung werden die Krallen einer Katze durch Bänder und Sehnen an der Oberseite des Fingerskeletts in der Krallenscheide gehalten. Die Krallen werden ausgefahren, indem mit Hilfe von Muskeln die Sehen an der Unterseite das Fingerskelett gestreckt wird.

    Die Katze mit ihren Krallen beim Jagen
    Vorderbeine einer Katze mit Pfoten und Krallen

    Welches Trittsiegel (Pfotenabdruck) stammt von einem Hund und welches von einer Katze?

    Ordne entsprechend zu!

    Hund Katze
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