Basistraining

Auf dieser Seite sind die wichtigsten Informationen dieses Kapitels noch einmal zusammengefasst und es gibt Aufgaben zum Wiederholen und Üben, die besonders gut geeignet sind für Schüler*innen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Mithilfe der Übungen im Kompetenzcheck kann man selbst überprüfen, wie gut man mittlerweile in den Kapitelthemen ist und was man noch üben sollte.

Arbeitsmittel

Die Erlebnisgeschichte

In einer Erlebnisgeschichte soll nur ein einziges Erlebnis erzählt werden, das wirklich stattgefunden hat und an das man sich gut erinnern kann. Eine Erlebnisgeschichte soll nur ein Erlebnis erzählen und besteht aus drei Teilen:

Spannungselemente
EINLEITUNGHAUPTTEILSCHLUSS

Die EINLEITUNG soll neugierig machen.

Sie soll Leser*innen und Zuhörer*innen die Fragen: was? wer? wann? wo? beantworten.

Im HAUPTTEIL steigt die Spannung langsam an und gipfelt im Höhepunkt. Hier werden viele Spannungselemente eingebaut.

Der Hauptteil ist der umfangreichste Teil der Geschichte.

Der SCHLUSS sollte sehr kurz sein und die Auflösung der Geschichte beinhalten. Diese kann auch mit einer überraschenden Wendung (Pointe) enden.

Grundregeln:

  • Schreibe nur über ein einziges Erlebnis und erzähle dieses ausführlich und glaubhaft!
  • Achte beim Erzählen auf die richtige Reihenfolge!
  • Erzähle im Präteritum!
  • Die Überschrift soll neugierig machen, aber nicht zu lang sein und nicht zu viel verraten.

Artikeltrainer

Bist du dir manchmal unsicher, ob vor ein Wort der, die oder das gehört? Hier kannst du die wichtigsten Nomen dieses Kapitels zusammen mit dem richtigen Artikel trainieren.

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In den Aufgaben und Arbeitsblättern findest du weitere Übungen, um die Textsorte Erlebnisgeschichte zu trainieren. Mithilfe der Checkliste kannst du deine Texte überarbeiten.

Aus einer anderen Perspektive erzählen

Geschichten werden meistens von Personen (Erzähler*innen) erzählt. Wir unterscheiden:

  1. In Ich-Erzählungen steht die Ich-Erzählerin oder der Ich-Erzähler mitten im Geschehen und man erfährt viel über die Gefühle und Gedanken der Hauptfigur. Zum Beispiel: Ich hatte gestern einen schrecklichen Traum ...
  2. Er- oder Sie-Erzähler*in: Hier hält sich der oder die Erzähler*in im Hintergrund der Geschichte und erzählt von den Erlebnissen anderer. Zum Beispiel: Er lief erbost aus dem Haus ...

Ein anderer Blickwinkel (Perspektive) ermöglicht auch eine neue Sicht auf die Dinge:

    Abb. 1

    Eine Geschichte kann auch aus einer ungewöhnlichen Perspektive erzählt werden, zum Beispiel aus der Perspektive eines Tiers, einer Pflanze oder eines Gegenstands.

    Die Satzglieder

    Sätze setzen sich aus „Bausteinen“ zusammen. Ein Baustein ist ein Satzglied, das aus einem oder mehreren Wörtern besteht. Diese können aus einem oder mehreren Wörter bestehen.

    Satzglieder lassen sich als Satzteile im Satz verschieben. Mache dafür die Verschiebeprobe!

    Verschiebeprobe

    Satzglieder sind Subjekt, Prädikat, Objekt und Umstandsergänzungen:

    • Das Subjekt (Satzgegenstand): Nach dem Subjekt fragt man mit WER ODER WAS? Es steht immer im 1. Fall. Beispiel: Der Schneemann schmilzt.
    • Das Prädikat (Satzaussage): Nach dem Prädikat fragt man mit WAS PASSIERT? WAS WIRD GETAN?.
      Beispiel: Ich lese ein Buch vor.
    • Objekte (Fallergänzungen) ergänzen den Satz.

      • Nach dem Objekt im 4. Fall (Akkusativobjekt, O4) fragt man mit WEN ODER WAS?
        Beispiel: Er sieht den Film.
      • Nach dem Objekt im 3. Fall (Dativobjekt, O3) fragt man mit WEM?
        Beispiel: Der Ball gehört dem Kind.
      • Nach dem sehr seltenen Objekt im 2. Fall (Genitivobjekt, O2) fragt man mit WESSEN?
        Beispiel: Er bemächtigt sich des Geldes.
      • Im nächsten Jahr lernt ihr dann das Präpositionalobjekt kennen.
    • Umstandsergänzungen (adverbiale Bestimmungen)

      • Zeitergänzung (ZE): Frage → WANN? Seit wann? Wie lang?
        Beispiel: Seit gestern ist er krank.
      • Ortsergänzung (OE): Frage → WO? Wohin? Woher?
        Beispiel: In den Ferien bin ich in Italien.
      • Begründungsergänzung (BE): Frage → WARUM? Weshalb? Wozu?
        Beispiel: Wegen des Regens findet die Party drinnen statt.
      • Artergänzung (AE): Frage → WIE? Auf welche Weise?
        Beispiel: Sie stampfte wütend mit dem Fuß auf.

    Die s-Schreibung

    Merke dir diese Regeln:

    1. Nach einem kurz gesprochenen Vokal oder Umlaut folgt ss.
    2. Nach lang gesprochenem Vokal oder Umlaut folgt s oder ß.
    3. Am öftesten kommt das einfache s vor. Es steht unter anderem vor p oder t (z. B. Spiel oder steil).
    stimmhaftes s z. B. summen stimmloses ß/ss z. B. fressen, beißen
    Stimmhaftes und stimmloses s

    Tipp: Wenn du unsicher bist, ob s, ss oder ß richtig ist, sieh dir an, wie verwandte Wörter geschrieben werden (Wortfamilie)! Z. B. lesen – las – Lesebuch – Lesung ...

    ACHTUNG:

    • Wenn sich bei den Stammformen der Vokal (und dessen Länge) ändert, kann sich auch die s-Schreibung ändern, z. B. reißen – riss – gerissen.
    • Die Endung -nis schreibt man im Plural (Mehrzahl) -nisse, z. B. das Bildnis – die Bildnisse; die Kenntnis – die Kenntnisse.
    • Manche Wörter unterscheiden sich nur in der s-Schreibung, z. B. Masse – Maße.

    Wenn du unsicher bist, ob das oder dass richtig ist, mache die Ersatzprobe!

    Ersatzprobe
    Wenn man „das“ durch dieses, jenes oder welches ersetzen kann, schreibt man das. In allen anderen Fällen schreibt man dass.

    Der Kompetenzcheck

    Mithilfe dieser Übungen kannst du selbst überprüfen, wie gut der Stoff dieses Kapitels sitzt und was du noch üben solltest. Lies dir dafür zuerst die Geschichte im SchuBuch durch!

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    20.12.2021
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