Kommunikation im Internet

E-Mails, Chats und Nachrichten in sozialen Medien – all das ist Kommunikation im Internet. Die Kommunikation im Internet hat viele Vorteile. Aber Vorsicht! Auch im Internet muss man Regeln und Gefahren beachten.

Arbeitsmittel

Moderne Brieffreundschaft

E-Mails kann man an jeden beliebigen Empfänger senden, sofern man dessen E-Mail-Adresse kennt. Vor allem im beruflichen Leben, zum Beispiel bei einer Bewerbung, ist die E-Mail ein gutes und übliches Kommunikationsmittel. Eine E-Mail eignet sich auch gut dafür, mit einer öffentlichen Institution oder mit einem Unternehmen Kontakt aufzunehmen. Die E-Mail-Adresse ist oft auf der Homepage ganz unten angegeben.

So schreibt man eine E-Mail

Erklärende Ansicht zur Struktur einer E-Mail
Aufbau einer E-Mail

Schreibe eine E-Mail im E-Mail-Simulator an kauz@schubu.at! Erfinde in der E-Mail ein Wort, das am lustigsten klingt, wenn man es laut ausspricht und beachte dabei eine wichtige Regel: Niemand soll sich nach deiner E-Mail ärgern.

Du hast nun erfolgreich eine E-Mail versendet, zumindest im SchuBu-Internetsimulator. Im echten Internet öffnet man entweder ein E-Mail-Programm oder die Web-Mail Internetseite von der Firma, wo man die E-Mail-Adresse erstellt hat.

Schreibe nun eine echte E-Mail an SchuBot@schubu.at.


Nachteile von E-Mails

E-Mails können von anonymen Absendern verschickt werden und Unerwünschtes beinhalten. Manche E-Mails enthalten Werbung, Viren, Schadsoftware oder einen betrügerischen Inhalt. Diese E-Mails werden Spam genannt. Deshalb sollte man in einer E-Mail nie zu voreilig auf einen Link klicken und immer vorher kontrollieren, ob die Internetadresse vertrauenswürdig ist.

Fake E-Mail-Adressen und Spam zu erkennen ist oft schwierig, obwohl die E-Mail Anbieter diverse Hilfsprogramme (z. B. Spam-Filter) anbieten.

Soziale Medien

Bei allen Arten von sozialen Medien geht es vor allem um Kommunikation. Text, Fotos, Videos – all das sind Formen der Kommunikation. Zu den sozialen Medien gehören die sozialen Netzwerke und Messenger.

In einem sozialen Netzwerk (z. B. Instagram, TikTok, Twitter) kommunizieren meist alle Besucher*innen miteinander. Und meist können sich nur befreundete Personen eine Nachricht schicken.

In einem Messenger (z. B. Signal, WhatsApp) dagegen steht die Kommunikation mit einer bestimmten Person, oder mit einer kleinen Gruppe, im Vordergrund.

Icons der bekanntesten Social Media Kanäle
Bekannte soziale Medien
Gehe zum Simulator und wähle die Fotos aus, die du gerne mit allen in einem sozialen Netzwerk teilen würdest!


Lade nur solche Fotos ins Internet hoch, die du in einer Stadt öffentlich aufhängen würdest!

Vorsicht beim Chatten mit einer fremden Person! Verrate dieser Person keine persönlichen Daten! Weder wo du in die Schule gehst, oder wie du heißt, noch wie alt du bist. Man kann sich nicht sicher sein, wer diese Person wirklich ist.

Smileys und Emojis

Eine häufige Form der Kommunikation im Internet sind Textnachrichten. Dafür gibt es Regeln.

Es ist wichtig, immer respektvoll und höflich zu sein. Schreibt man Freunden oder Freundinnen, kann man auch Emojis verwenden, um die kurzen Texte bunter und ausdrucksstärker zu gestalten. Was bedeuten die einzelnen Smileys?

Klicke auf das passende Emoji!
 
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Vorsicht! Emojis können missverstanden werden.

Sind diese Emojis positiv oder negativ?

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Beim Chatten kann es immer wieder zu Missverständnissen kommen. Die Freundin oder der Freund fasst eine Nachricht manchmal anders auf als sie eigentlich gemeint war. Es ist daher schlau, wenn man nachsichtig ist und sich klar und möglichst unmissverständlich ausdrückt.

Illustration von einem Jungen, der mit einem Clown chattet. Der Junge schreibt: Du bist komisch. Der Clown versteht das nicht als Kompliment und ist traurig.
Manchmal wird ein Wort oder ein Satz in einer Nachricht falsch verstanden.

Cyber-Mobbing

Leider kommt es auch vor, dass Menschen online viel extremere Formulierungen wagen, als sie im richtigen Leben verwenden würden. Sie fühlen sich unbeobachtet und schreiben daher Dinge, die sie im direkten Gespräch niemandem so ins Gesicht sagen würden.

Beschimpfungen, Hassnachrichten oder Shitstorms sind leider nicht selten.

Wenn jemand im Internet ständig beschimpft und mit hasserfüllten Nachrichten belästigt wird, spricht man von Cyber-Mobbing. Cybermobbing ist eine Form von Gewalt, die den Betroffenen lang anhaltenden, schweren Schaden zufügen kann.


Was kann man tun?
Wer von Cybermobbing betroffen ist, sollte sich unbedingt sofort dagegen wehren:
  • Hol dir Rat bei Freund*innen und in der Familie!
  • Wende dich an Rat auf Draht!
  • Vertraue auf deine innere Stimme! Wenn dir etwas komisch vorkommt, dann sprich mit jemandem, dem du vertraust!
  • Blockiere die Leute, die dich belästigen! In Apps wie WhatsApp, Instagram oder Telegram kann man Kontakte blockieren. Sie werden davon nicht verständigt.
  • Informiere dich noch weiter auf Saferinternet!

Hacks und Tricks

  • E-Mail: Im E-Mail-Programm, in den Einstellungen, kann man eine Signatur festlegen.
  • Social Media: Man sollte sich gut überlegen, welche Berechtigungen man einer Social Media-Anwendung gewährt (z. B. aktueller Standort).
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