Daten speichern

Über die Jahre sammeln wir alle eine immer größer werdende Menge an Daten und das Speichern dieser Daten kann je nach Bedarf mit unterschiedlichen Methoden erfolgen. Der kurzfristige Austausch bietet sich vielleicht via USB Stick oder aber auch online an, wohingegen langfristige Sicherungen und Backups auf einer externen Festplatte empfehlenswert sind.

Arbeitsmittel

Speichermedien

Auf Speichermedien können Mediendateien, wie z. B. Fotos oder Dokumente, gespeichert werden. Es wäre ja schade, wenn man z. B. ein Foto macht und dieses dann nirgends ablegen kann, um es später anzusehen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man dies machen kann. Ein kurzer Blick auf die Geschichte der Speichermedien zeigt die rasante Entwicklung in diesem Bereich.

Lochkarten

In der Zeit der ersten Computer wurden in einheitliche Kartonkarten nach bestimmten Mustern Löcher gestanzt, um Daten und Programme zu speichern. Mit halb elektronisch, halb mechanisch arbeitenden Abtastgeräten konnten Lochkarten stapelweise automatisch gelesen werden. Ähnliche Lochkartensysteme wurden auch schon vor dem Computerzeitalter verwendet. Zum Beispiel konnten komplizierte mechanisch gesteuerte Webstühle mithilfe von Lochkarten automatisiert Muster weben.

Lochkartenmaschine Anfang 20. Jahrhundert
Lochkartenmaschine Anfang 20. Jahrhundert

Diskette

Disketten oder auch “Floppy Disks” waren die ersten digitalen Speichermedien, die damals Anfang der 70er-Jahre entwickelt wurden. So konnten über ein Diskettenlaufwerk Daten zwischen den Computern ausgetauscht werden. Die erste Diskette war etwas über 20 cm groß und bot einen Speicherplatz von etwa 0,24 MB.

Zum Vergleich: Ein Foto in heutiger Qualität hat ungefähr 1,7 MB – also mehr das 7-fache der Speicherkapazität einer Diskette.

Ein Diskette mit 1.44 Mb Kapazität
Ein Diskette

Heute werden Disketten aufgrund ihrer Größe und geringen Speicherkapazität nicht mehr eingesetzt. Trotzdem bleiben sie uns erhalten, denn viele Programme oder Spiele nutzen die Diskette als Speichersymbol.

Speichern In Microsoft Word dient die Diskette noch als Speichersymbol
Diskette als Speichersymbol

Später wurde die Diskette kleiner und kompakter, bis sie schließlich vom nächsten wichtigen Speichermedium abgelöst wurde, das erstmals Anfang der 80er-Jahre Verwendung fand.

CD, DVD und Blu-ray

Die CD ist eine Scheibe mit 12 cm Durchmesser und einem Loch in der Mitte. Sie wurde zuerst als optisches Speichermedium für Musik verwendet. Eine CD bietet ungefähr 650 MB Speicherplatz und kann so ein ganzes Musikalbum speichern. Aber auch andere Dateien und Dokumente kann man auf einer CD speichern, sie wird dann auch CD-ROM genannt. Im Unterschied zu heutigen Speichermedien, kann man eine CD nur einmal beschreiben, also mit Daten füllen. Dazu benötigt man einen CD-Brenner. Früher war oft ein CD-Laufwerk mit Brennfunktion im Computer integriert.

CDs und DVDs
CDs bzw. DVDs

Die CD war ein wichtiges Speichermedium, das großteils für Programme und Musik verwendet wurde. Die CD wurde immer wieder technisch verbessert, bis schlussendlich in den 2000er-Jahren die DVD auf den Markt kam. Diese bot einen Speicherplatz von bis zu 8,5 GB und wurde häufig zum Speichern von Filmen genutzt. Sie schaut aus wie eine CD, bietet aber erheblich mehr Speicherkapazität.

Ein weiteres optisches Medium, das der DVD nachfolgte und bis heute verwendet wird, ist die Blu-ray Disc. CDs und DVDs werden mit einem roten Laser gelesen, die Blu-ray hingegen mit einem blauen. Dies ermöglicht die 5-fache Speicherkapazität von DVDs.

USB-Stick

Der USB-Stick wurde Ende der 90er-Jahre populär und von vielen Menschen verwendet. Er ist etwa so klein wie ein Schlüsselanhänger und im Gegensatz zu CDs, DVDs und Disketten sehr robust. Um Daten auf einem USB-Stick zu speichern, braucht man kein spezielles Speichergerät mehr. Man benötigt nur einen USB-Anschluss auf seinem Gerät. USB-Sticks nutzt man bis heute, gängige Speichergrößen sind 32 GB oder 128 GB.

Ein USB-Stick
Ein USB-Stick

Auch die Technik hinter USB wurde immer weiter verbessert. Seit 2010 gibt es den USB 3.0 Standard, der die Geschwindigkeit von USB 2 verzehnfachte. Es folgten USB 3.1 und USB 3.2, die die Geschwindigkeit nochmal erhöhten und USB 4 steht bereits in den Startlöchern. Die USB-Stecker wurden ebenfalls weiterentwickelt. Der neueste Stecker, der geräteübergreifend als Standardanschluss genutzt wird, nennt sich USB-C.

USB 3 Stecker (blauer Innenteil)
USB 3 Stecker (blauer Innenteil)
USB-C Stecker
USB-C Stecker

SD-Card

SD-Karten sind portable Speicher, die sehr oft in Kameras, Handys oder auch Spiel-Konsolen und Drohnen eingesetzt werden. Es gibt sie in verschiedenen Speichergrößen, aber auch in verschiedenen physikalischen Größen.

Micro SD-Karte
Micro SD-Karte

Externe Festplatte

Will man sehr große Datenmengen speichern, kann man externe Festplatten verwenden. Man schließt sie über einen USB-Anschluss an seinen Laptop oder Computer an. Festplatten haben sehr viel mehr Speicherplatz als USB-Sticks oder SD-Karten. Sie sind auch portabel, aber etwas größer.

externe Festplatte
externe Festplatte

Die Cloud – das Internet als Speicherort

Neben den Speichermedien, die man einstecken und herumtragen kann, gibt es die Möglichkeit, digitale Daten in einer Cloud zu speichern.

Eine Cloud ist ein Speicherplatz, der im Internet zur Verfügung gestellt wird, um verschiedene Dateien (Texte, Fotos, Präsentationen etc.) und digitale Daten dort abzulegen. Speichert man also etwas in der Cloud, sind die Daten nicht direkt auf dem eigenen Gerät gespeichert, sondern im Internet. Benötigt man die abgelegten Dateien, muss man sie wieder aus der Cloud auf das Gerät herunterladen.

Die Cloud
Die Cloud ist ein Online-Speicherplatz.

Welche Clouds gibt es eigentlich?

Es gibt sehr viele Cloud Anbieter. Oft wird ein gewisses Speichervolumen gratis angeboten. Will man dieses erhöhen, so muss man dafür zahlen. Geräte bieten oft eigene Clouds der Gerätehersteller an, die dann automatisch benutzt werden und sich so weit verbreitet haben.

Apple iCloud: Hier erhält man 5 GB Gratis-Speicherplatz. Arbeitet man in der Schule mit einer managed Apple ID, so hat man sogar 200 GB Speicherplatz zur Verfügung.

Microsoft OneDrive: Auch die Microsoft Cloud bietet 5 GB Gratis-Speicherplatz an. Verwendet die Schule das kostenlose Microsoft Office, dann stehen sogar 1 TB zur Verfügung.

Google Drive: Mit einem kostenlosen Google-Konto erhält man 15 GB Speicherplatz.

Neben diesen Anbietern gibt es zahlreiche weitere. So bietet der Internetriese Amazon etwa Amazon Drive an oder auch der E-Mail Anbieter GMX hat eine eigene Cloud. Sucht man einen unabhängigen Anbieter, käme IDrive oder Proton Drive in Frage.

Bravo, geschaft!

Ablagesystem

Finde die versteckte Ordnung! Die Lösung steckt in den Namen. Ziehe Dateien in ihre passenden Ordner! Es wird automatisch geprüft, ob die Ordnung stimmt.

Sehr gut! Jetzt sind alle Dateien in ihren richtigen Ordnern.

Aufgabe 1: Erstelle auf deinem Gerät folgende Struktur: Schuljahr / 1. Klasse / Digitale Grundbildung

Aufgabe 2: Fülle das Arbeitsblatt zu den Speichermedien aus und speichere es in den Ordner „Digitale Grundbildung“ unter dem Namen „Vorname_Speichermedien_DG“!

Aufgabe 3: Sprich mit deinen Lehrpersonen in den verschiedenen Fächern und berate mit ihnen, welche Ordner in ihrem Fach sinnvoll sind! Erstellt dann gemeinsam ein Ordnungssystem auf den Geräten, damit das Dateimanagement übersichtlich wird und bleibt!

Jedes Ordnungssystem bietet auch eine Suchfunktion an. So kann man schnell und unkompliziert Dokumente und Ordner finden.

Hacks und Tricks

Funktion Windows Mac MS Office auf Windows MS Office auf Mac
Speichern Strg + s ⌘-command + s F12 ⇧-shift + ⌘-command + s
  • Erstellen: Neue Dateien direkt im richtigen Ordner erstellen. So muss man sie später nicht unnötig suchen und verschieben.
  • Suchen: Suchfunktion verwenden, um Dateien und Ordner schneller zu finden.
  • Nomenklatur: Dateien sinnvoll benennen. Das erleichtert die Suche.
  • Datensicherung: Regelmäßig Sicherungskopien erstellen und sowohl auf externen Laufwerken als auch in der Cloud speichern.
10. Daten speichern
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