Landwirtschaft

Landwirtschaftliche Betriebe sind in der Standortwahl oft eingeschränkt. Sie müssen sich den klimatischen Gegebenheiten weitgehend anpassen.

Arbeitsmittel

Besonderheiten der Landwirtschaft

Tropische Früchte wie Bananen, Kakao oder Orangen können in Ländern der gemäßigten Zone (Österreich, Deutschland, ...) nur aufwendig, wie etwa in Gewächshäusern, angebaut werden.

Illustration, lustig, Bananenplantage im Schnee, ein junger Mann mit einer verschrumpelten winzigen Banane in der Hand, krazt sich fragend am Kopf.
Nicht alles kann überall wachsen

Auch gute Bodenverhältnisse und entsprechend große Anbau- und Weideflächen sind wichtig. Teure Maschinen rentieren sich erst bei sehr großen Anbau- und Erntemengen. In den meisten österreichischen Bundesländern sind die Flächen dafür zu klein. Ein sogenannter "Körndlbauer" aus Niederösterreich muss sich aber durch die weltweiten Handelsbeziehungen auch mit Farmern aus dem mittleren Westen der USA messen. Diese können die riesigen Ebenen der Great Plains (früher Heimat der großen Büffelherden) mit den größten Maschinen bearbeiten und entsprechende Massen an Weizen anbauen. Den Weizen produzieren die Farmen daher viel billiger als unsere Bauern, die dadurch mit der Konkurrenz immer seltener mithalten können.

Illustration von landwirtschaftlicher Ungleichheit, Bergbauer am Berg mit Sense gegen große Maschinen in der Ebene
Ungleiche Bedingungen

Fast zwei Drittel der Fläche Österreichs liegen in den Alpen und viele landwirtschaftliche Betriebe sind daher Bergbauernbetriebe. Weideflächen, die zum Beispiel von Tiroler Bergbauern genutzt werden, weisen daher große Nachteile auf. Sie sind klein, steil, oft lange unter einer Schneedecke begraben und daher sehr spät und schwer zu bearbeiten.

Lustige Illustration einer Kuh auf einem schmalen Felsvorsprung hoch oben in steilem Gelände balancierend, daneben ein Vogelnest mit einem blauen, neugierigen Vogel.
Auch Kühe haben es manchmal schwer.

Staatliche Unterstützung

Um trotzdem ihre Existenz zu sichern, werden Bergbauern vom Staat (auch von der Europäischen Union) unterstützt. Hilfe bekommen sie mitunter beim Bau von Wegen, der Elektrifizierung, bei Aufforstung, sowie beim Lawinen- und Hochwasserschutz. Direkte Geldleistungen und Steuererleichterungen tragen auch zur Sicherung ihrer Existenz bei.

Das Ziel ist es, den Fortbestand möglichst vieler Betriebe zu erhalten, um die Grundernährung der Bevölkerung zu sichern. Besonders zu bedenken ist, dass einmal aufgegebene landwirtschaftliche Betriebe nicht kurzfristig wieder zum Leben erweckt werden können. Bei mangelnder Eigenproduktion, müsste dann die Nachfrage teilweise durch Import der erforderlichen Produkte abgedeckt werden. Der Kauf aus anderen Staaten ist mit deutlich höheren Kosten verbunden.

Um konkurrenzfähig zu bleiben, versuchen mittlerweile zahlreiche Bauern, anstelle von Massenprodukten, Erzeugnisse mit hoher Qualität (Bio) herzustellen.

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