Merkmale der Säugetiere

Die Säugetiere stellen eine der fünf Klassen der Wirbeltiere dar. Sie zeichnen sich durch Merkmale aus, die auch der Mensch trägt – das bedeutet, auch der Mensch zählt zu den Säugetieren!

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Die Säugetiere stellen sich vor

Säugetiere sind eine ganz besondere Tiergruppe! Du findest Säugetiere im Wasser, an Land, unter der Erde und in der Luft. Säugetiere können laufen, graben, schwimmen, fliegen oder durch die Luft gleiten. Auch das Aussehen kann ganz außergewöhnlich sein. So gibt es Säugetiere mit Schuppen, mit Flügeln oder mit Flossen. Manche Säugetiere tragen ihre Jungen im Beutel und es gibt sogar Säugetiere, die Eier legen.

Das größte Säugetier ist der Blauwal mit einer Länge von bis zu 33 Metern und einem Gewicht von circa 130 Tonnen. Als kleinste Säugetiere gelten die Etruskerspitzmaus (Gewicht: ca. 2,5 Gramm) und die Schweinsnasenfledermaus (Gewicht: bis zu 2 Gramm).

An Land sitzt ein Känguru mit einem Jungtier im Beutel. Daneben laufen ein Mensch und ein Pferd. Ein Schuppentier spaziert ebenfalls an Land herum. Über ihnen fliegen Fledermäuse in der Luft und ein Gleithörchen gleitet herunter. Unter der Erde gräbt ein Maulwurf einen Tunnel und man sieht einen Nackmull in seiner Erdhöhle. In Ufernähe schwimmt ein Schnabeltier im Wasser, das seine Eier in einer Erdhöhle abgelegt hat. Im Wasser schimmen ein Blauwahl, ein Delfin. Auf einer Eisscholle sitzt eine Robbe.

Der Ursprung der Säugetiere

Du hast vielleicht schon einmal davon gehört, dass sich Lebewesen im Laufe der Stammesgeschichte verändern und weiterentwickeln. Die ersten Säugetiere, die Ursäuger, sind vor 120 Millionen Jahren entstanden. Ursäuger sind unter anderem das Schnabeltier und der Schnabeligel (auch Ameisenigel genannt), die heute noch am australischen Kontinent beheimatet sind.

Schnabeltier mit seinem großen breiten Schnabel
Schnabeltier
Ein Kurzschnabeligel mit seiner lang zulaufenden Nase und spitzen nach hinten angelegten Stacheln
Kurzschnabeligel

Neben den Ursäugern gibt es noch die Beuteltiere (wie Kängurus und Koalas) und die höheren Säugetiere, zu denen alle anderen Säuger (wie Elefanten und Mäuse) zählen. Die letzte Gruppe umfasst die meisten Arten: derzeit sind knapp 6400 Säugetierarten bekannt!

Ein Känguru mit Jungtier, das aus dem Beutel herausschaut.
Östliches Graues Riesenkänguru mit Jungtier
Ein Koala sitzt in einer Astgabelung auf einem Eukalyptusbaum.
Koala
Ein Afrikanischer Elefant erfrischt sich in der Sonne, indem er an einer Wasserstelle mit seinem Rüssel Wasser auf seinen Rücken spritzt.
Afrikanischer Elefant
Eine Feldmaus knabbert an grünen Löwenzahnblättern.
Feldmaus

Die Kennzeichen der Säugetiere

Alle Säugetiere zeichnen sich durch einen gemeinsamen Grundbauplan aus. Abhängig von der Lebensweise kann dieser Bauplan abgewandelt sein. Beispielsweise haben sich bei im Wasser lebenden Säugern wie Walen die Haare zurückgebildet, weil sie dadurch besser schwimmen können. Kurz nach der Geburt der Jungtiere kann man oftmals an deren Schnauze noch Härchen entdecken!

    Abb. 7

    Die Systematik der Säugetiere

    Die systematische Klasse der Säugetiere umfasst ungefähr 25 Säugetierordnungen. Dazu zählen sehr ursprüngliche Säugetiere wie die eierlegenden Kloakentiere, denen das Schnabeltier und der Schnabeligel zugeordnet werden. Der Mensch zählt zur Säugetierordnung der Primaten (auch Herrentiere genannt). Neben dem Menschen zählen auch Säugetiere wie Schimpansen, Paviane und Kattas zu den Primaten.

    Lerne die Systematik der Säugetiere hier noch genauer kennen:

    1. Merkmale der Säugetiere
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