Der Erdmond

Der Mond hat die Menschen schon immer fasziniert. Zwischen den Supermächten USA und Sowjetunion begann in den 1950er-Jahren der Wettlauf zum Mond. Am 21. Juli 1969 setzte der US-Amerikaner Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf die Mondoberfläche.

Arbeitsmittel

Allgemeines

Der Erdmond hat einen Durchmesser von ungefähr 3 500 km, also ungefähr ein Viertel des Durchmessers der Erde. Er kreist in ungefähr einem Monat einmal um die Erde und dreht sich in derselben Zeit auch einmal um die eigene Achse. Daher sieht man von der Erde aus immer nur die gleiche Seite des Monds und nie die Rückseite. Weil die Rückseite daher lange Zeit nicht beobachtet werden konnte, nannte man sie auch die dunkle Seite des Monds (englisch: 'The dark side of the moon').

Dreh- und zoombare Ansicht des Erdmonds (NASA)

Mondphasen

Da der Mond, von der Erde aus gesehen, während seines Umlaufs um die Erde immer anders von der Sonne beschienen wird, kommt es zu den sogenannten Mondphasen. Bei Vollmond ist der ganze Mond zu sehen, weil der Mond auf der gegenüberliegenden Seite zur Sonne steht und daher seine Vorderseite von der Sonne beschienen wird. Bei Neumond ist dagegen der Mond kaum zu sehen, weil er zwischen Sonne und Erde steht und daher nur seine Rückseite von der Sonne beschienen wird.

Fotografie eines Neumondes, der sichtbare Bereich befindet sich rechts
Neumond

Der nicht vom Sonnenlicht beschienene Teil des Monds ist trotzdem leicht sichtbar, weil er durch Licht erhellt wird, das von der Erde zurückgeworfen wird.

Tipp
Wenn der Mond auf der rechten Seite rund ist, wie bei Klammer zu ), dann ist er zunehmend, sonst abnehmend.

Sonnenfinsternis

Eine Sonnenfinsternis ist das seltene Ereignis, bei dem die Sonne vom Mond verdeckt wird. Dies ist möglich, weil Sonne und Mond von der Erde aus gesehen ungefähr gleich groß erscheinen. Zu einer Sonnenfinsternis kommt es aber nur dann, wenn Sonne, Mond und Erde genau auf einer Linie liegen und der Mond genau zwischen Sonne und Erde steht.

Wenn die Sonne zur Gänze verdeckt wird, spricht man von einer totalen Sonnenfinsternis. Ist die Erde der Sonne gerade ziemlich nahe bzw. der Mond von der Erde gerade ziemlich weit entfernt, bleibt um den Mond die Sonne wie ein Ring sichtbar. Dies ist eine sogenannte ringförmige Sonnenfinsternis.

Grafische Darstellung einer Sonnenfinsternis
Totale Sonnenfinsternis im Kernschatten, partielle Sonnenfinsternis im Halbschatten.

Wenn der Mond die Sonne nur teilweise verdeckt, handelt es sich um eine sogenannte partielle Sonnenfinsternis. Eine totale Sonnenfinsternis ist viel seltener als eine partielle Sonnenfinsternis. Die letzte totale Sonnenfinsternis in Österreich war im August 1999, die nächste wird erst wieder im September 2081 sein.

Gezeiten

Die Gezeiten sind Ebbe und Flut. Bei Ebbe ist der Meeresspiegel tiefer, bei Flut ist er höher. Die Ursache für die Gezeiten ist vor allem die Anziehungskraft des Monds, aber auch die Anziehungskraft der Sonne und die Trägheitskräfte durch die Erddrehung spielen eine Rolle. Obwohl der Mond zwar viel kleiner ist als die Sonne, ist dessen Anziehungskraft etwa doppelt so hoch, weil er der Erde deutlich näher ist.

Daher bilden sich zwei Flutberge:
Einer auf der dem Mond zugewandten und einer auf der dem Mond abgewandten Seite. Diese Flutberge „wandern“ über die Erdoberfläche.

Foto eines Hafens, in dem alle Boote auf dem Boden stehen, weil die Ebbe so niedrig ist, dass im Hafen kein Wasser mehr ist.
Bei starker Ebbe liegen im Hafen von Gorey, in Irland, die Boote am Boden.
Erde = 1
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